Stadtrundfahrt und Rundgang durch die Leipziger Innenstadt

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Die Tour beginnt mit einer knapp zweistündigen Busrundfahrt durch verschiedene Stadtteile Leipzigs. Wir besuchen das durch die Gründerzeit geprägte Waldstraßenviertel, die hippe Südvorstadt, das Industrieviertel Plagwitz sowie den früheren Vorort Gohlis mit Schillerhaus und dem Gohliser Schlösschen. Zu den Zielen gehören außerdem das 1913 eingeweihte Völkerschlachtdenkmal und die Alte Messe. Nach der Bustour schließt sich ein Rundgang durch die Fußgängerzone Leipzigs mit sehenswerten Punkten der Innenstadt (Barfußgäschen, Markt mit Altem Rathaus, Mädlerpassage, Naschmarkt, Specks Hof, Nikolaikirche) an.

Buch- und Musikverlagsstadt Leipzig // ausgebucht

Foto: Exspectabo, CC BY-SA 3.0, German Wikipedia

Noch vor 100 Jahren war Leipzig führende Buch- und Musikhandelsmetropole in Deutschland und Europa. 99 Prozent aller Buchbestellungen gingen über die Messestadt. Unser Rundgang beschäftigt sich mit der bedeutenden Vergangenheit der „Buchstadt Leipzig“ und dem einst pulsierenden Graphischen Viertel, das vor dem 2. Weltkrieg ca. 1.000 buchherstellende und buchverlegerische Einrichtungen beherbergte, darunter auch renommierte Musikverlage wie Breitkopf und Härtel, Peters, Hofmeister. Nach einem Rundgang durch das Verlegerviertel fahren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Staatsarchiv Leipzig, wo wir eine Präsentation zu den umfangreichen Musikverlagsbeständen (Korrespondenzen, Verlagsbücher, Druckplatten etc.) erhalten.

Mendelssohn-Haus und Schumann-Haus – ein musikalisches Doppel // ausgebucht

Foto: Chr. Kern

Ein kombinierter Besuch von Mendelssohn-Haus und Schumann-Haus eröffnet uns die Möglichkeit, einen Einblick in das Leben und Wirken zweier wichtiger musikalischer Wegbereiter des 19. Jahrhunderts zu erhalten. Es erwartet uns nicht nur ein geführter Rundgang durch die ehemaligen Komponistenwohnungen, sondern auch die Gelegenheit zur kreativen Entfaltung: Im Mendelssohn-Effektorium kann man in die Rolle des Dirigenten schlüpfen und im neuen Klangraum des Schumann-Hauses auf den Spuren Robert Schumanns wandeln und spielerisch selbst Musik erfinden. Komplettiert wird der Nachmittag durch ein Konzert in Mendelssohns Musiksalon.

Notenrad // ausgebucht

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Auf dem Fahrrad erkunden wir entlegenere Orte der Leipziger Musikgeschichte. Im Rittergut Kleinzschocher wurde 1742 Bach Bauernkantate aufgeführt. Nach Plänen des Jahres 1933 sollte im Richard-Wagner-Hain eine große Denkmalanlage für den gebürtigen Leipziger errichtet werden. Im Schillerhaus schuf Schiller im Sommer 1785 den Text der später von Beethoven vertonten „Ode an die Freude“. Das Gustav-Mahler-Haus war die Wohnstätte des 1886 bis 1888 am Leipziger Theater tätigen Komponisten und Entstehungsort seiner 1. Sinfonie. Die Tour verspricht noch manch weitere musikgeschichtliche Entdeckung.

Bacharchiv und Thomaskirche // ausgebucht

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Das historische Bosehaus, in dem sich das Bach-Archiv mit dem Bach-Museum befindet, ist eines der ältesten Gebäude am Thomaskirchhof. Es befindet sich gegenüber der Thomaskirche, an der Johann Sebastian Bach 27 Jahre als Thomaskantor wirkte. Im Rahmend der Tour besichtigen wir die Dauerausstellung der Bach-Museum, in der man sich multimedial Leben und Werk Johann Bachs nähern kann, sowie die Sonderausstellung zu seinen Leipziger Kantatenzyklen. Neben dem Besuch der Schatzkammer mit wertvollen Autographen und Originaldrucken Bachs und einer beeindruckenden Porträtsammlung der Bach-Familie, umfasst die Tour eine persönliche Quellenpräsentation mit Materialien aus der umfangreichen und exquisiten Sammlung des Bach-Archivs. Im Anschluss an den Besuch im Bach-Archiv werden wir die wichtigste Wirkungsstätte Bachs, die Thomaskirche, besichtigen.

Thomaskirche, Nikolaikirche und Musikinstrumentenmuseum // ausgebucht

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Mit der Thomaskirche und der Nikolaikirche besichtigen wir zwei herausragende Musikstätten Leipzigs. Wir gehen am Paulinum und Gewandhaus vorbei zum Johannisfriedhof, an dem Johann Sebastian Bach beigesetzt wurde. Die Tour schließt mit einer Führung durch das Musikinstrumentenmuseum, in dem sich neben wertvollen europäischen und außereuropäischen Instrumenten insbesondere kostbare Stücke aus Renaissance und Barock sowie der Leipziger Bach-Zeit befinden.

Herbst 89 – die friedliche Revolution

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1023-022 / Friedrich Gahlbeck

Heldenstadt Leipzig – ein Beiname, der auf eine Revolution hinweist, die es bis dahin noch nicht gegeben hatte: Die friedlichen Teilnehmer der von der Nikolaikirche ausgehenden legendären Montagsdemonstrationen gingen in die deutsche Geschichte ein. Unser Rundgang stellt die Brennpunkte des Geschehens im Herbst 1989 vor. Wir beschließen den Rundgang mit dem Besuch des Museum zur DDR-Staatssicherheit.

Jüdisches Leben in Leipzig – gestern und heute

Foto: Pfauenauge auf Flickr

Mit diesem Rundgang erinnern wir an das blühende jüdische Leben im Leipzig der Vergangenheit, als die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig mit fast 13.000 Mitgliedern die sechstgrößte Deutschlands war. Auch richten wir den Blick auf die stetig wachsende heutige Gemeinde, die jüdisches Leben in Leipzig wieder sichtbar macht.

Der Rundgang endet mit einem Konzert des renommierten Leipziger Synagogalchores in der Stadtbibliothek Leipzig, zu dem auch alle anderen Kongressgäste herzlich eingeladen sind.

„Der Natur auf der Spur“ – Besuch im Zoo Leipzig

Foto: bolti22 auf Flickr

Hinter dem Zoo Leipzig steht ein einmaliges Konzept: artgerechte Tierhaltung, Artenschutz, Bildung und spannende Entdeckertouren werden vereint. Die Einrichtung befindet sich auf dem Weg zum „Zoo der Zukunft“. Unser Tiergarten beherbergt etwa 850 Tierarten und Unterarten und gehört zu den renommiertesten und modernsten Zoos der Welt. Hier finden Sie die weltweit einzigartige Menschenaffenanlage Pongoland oder auch Europas umfangreichsten Lippenbärenbestand. Und mit Gondwanaland bietet Leipzig einen tropischen Regenwald mitten in der Stadt.

Orgeln von Johann Gottfried Silbermann in Rötha

Foto: Soralein (Own work), CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Sachsen ist ein Land des Orgelbaus. Gleich zwei Instrumente des berühmten Orgelbauers Johann Gottfried Silbermann sind bei dieser Tour zu erkunden. Wir besichtigen die St. Georgenkirche in Rötha, wo wir nach einer Kirchenführung eine Demonstration des 1721 erbauten Instruments erhalten. Nach einer kurzen Pause gehen wir in die Kirche St. Marien mit der ein Jahr später fertiggestellten Silbermannorgel. Auch hier ist eine Orgelführung geplant.